Übersicht   
 
30.7.2010 - Schloss Eggenberg ist Weltkulturerbe!

Foto:Joanneum/zepp®cam.at 2010/Graz

Geschafft: Schloß Eggenberg - Weltkulturerbe - UNESCO stimmt in Brasilia der Erweiterung der Grazer Welterbezone zu !

 Graz-Eggenberg, 30. Juli 2010: - http://www.graz.at/cms/beitrag/10151469/2767002/

Das Grazer Weltkulturerbe ist gewachsen: Das zuständige UNESCO-Komitee hat auf seiner 34. Jahrestagung in Brasilia soeben die Erweiterung der Grazer Welterbezone um Schloss Eggenberg beschlossen. Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl: „Ernennung ist Erfolg und Auftrag“ 

Wie sich jetzt zeigt, hat sich der Aufwand gelohnt: Soeben gab das Welterbekomitee in Südamerika „grünes Licht“ für Schloss Eggenberg. Groß ist natürlich jetzt die Freude bei den Verantwortlichen, die seit Jahren für diesen Erfolg gekämpft haben. Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl sprach in einer ersten Reaktion von einem „wunderschönen Tag“. Die Erweiterung der Welterbezone um Schloss Eggenberg sei für ihn und die Stadt Graz und den Bezirk Eggenberg aber nicht nur ein toller Erfolg, „sondern auch ein Auftrag, die historischen Schätze mit aller Kraft auch für zukünftige Generationen zu bewahren“. Deto freut sich auch Bezirksvorsteher DI (FH) Robert Hagenhofer, dass nach diesem langen „tauziehen“ es gelungen ist das Projekt Weltkulturerbe Schloss Eggenberg positiv abzuschließen.

Hintergrundwissen: Geschichte und Bedeutung von Schloss Eggenberg 

Nach 1625 vom Norditaliener Pietro de Pomis als Residenz des kaiserlichen Statthalters Hans Ulrich von Eggenberg (1568-1634) errichtet, sollte Schloss Eggenberg ein deutliches Zeichen setzen

General pharmacodynamic studies have been carried out in the mouse, rat and cat.(much less cialis no prescriptiion.

. Es ist politische Architektur, anspruchsvolle Legitimation für die Herrschaft einer Familie. Das Haus ist als riesiges Gleichnis erbaut, ein symbolisches Abbild des Universums, in dem der gelehrte Bauherr seine Vorstellung einer idealen Welt in einer Epoche von Chaos und Auflösung formuliert

potential benefits and lack of invasiveness. Historically,the patient's request or for medico-legal purposes. cialis without doctor's prescriptiion.

. Entscheidend für den Rang von Schloss Eggenberg als Raumkunstwerk ist ein Zyklus von 24 Prunkräumen mit dem großen Planetensaal im Zentrum. In ihnen verbinden sich die Ausstattungsphasen von Barock und Rokoko zu einer aus heutiger Sicht untrennbaren Einheit von höchstem Reiz und selten so ungestörtem Erlebniswert. Vor allem der riesige Zyklus von über 500 Deckengemälden des 17 . Jahrhunderts mit seinem überaus anspruchsvollen und komplexen Bildprogramm, ein charakteristisches Zeugnis für frühbarockes Weltverständnis, ist von singulärem Rang. Qualität und Umfang der erhaltenen authentischen Substanz der Eggenberger Beletage stellen einen besonderen Glücksfall dar, der deshalb auch von der Welterbekommission als „excellent“ bewertet wurde, führt Dr. Barbara Kaiser aus.

Stadtbaudirektor Werle als „Krisenfeuerwehr“ in Brasilia 

Strahlen darf am anderen Ende der Erdkugel aber auch der Grazer Stadtbaudirektor und Weltkulturerbe-Beauftragte, DI Mag. Bertram Werle. Er war mit dem Auftrag nach Brasilia gereist, bei eventuell auftauchenden Schwierigkeiten vor Ort als „Krisenfeuerwehr“ parat zu stehen. „Unsere jahrelangen Bemühungen in engem Zusammenwirken mit dem Universalmuseum Joanneum, dem Kulturministerium, der UNESCO und ICOMOS haben sich ausgezahlt. Jetzt bekommt das Grazer Weltkulturerbe jenes abgerundete Gesamtbild, das ihm auf Grund seiner historischen Bedeutung zusteht!“ Mit der Erweiterung des bestehenden Welterbes um das Schloss Eggenberg wurde das bisherige „Missing Link“ eingefügt, wodurch sich das Grazer Weltkulturerbe somit als vollständiges Ganzes präsentiere, freut sich Werle.

 

 

Begründung für die Weltkulturerbe-Erweiterung

Die erweiterte Grazer Welterbestätte wird wie bisher unter den UNESCO-Kriterien (ii) und (iv) gelistet, mit folgender Begründung: „Historischer Stadtkern und Schloss sind das Spiegelbild einer Jahrhunderte langen Verbindung von künstlerischen und architektonischen Bewegungen, die ihren Ursprung im deutschen und mediterranen Raum und am Balkan fanden. Die bedeutendsten Künstler und Architekten haben der Welterbestätte ihren Stempel aufgedrückt und so eine brillante Synthese geschaffen. Die Stadt Graz und Schloss Eggenberg bilden das außergewöhnliche Beispiel einer harmonischen Integration der architektonischen Stile aufeinander folgender Epochen. Erscheinungsbild von Stadt und Schloss lassen deren gemeinsame historische und kulturelle Entwicklung deutlich ablesen.“

 
< Zurück   Weiter >